Bevor wir uns auf den Weg nach New Orleans gemacht haben, sind wir in Alabama noch geschlechtsspezifischen Leidenschaften nachgegangen: Frauenleidenschaft Beauty, Männerleidenschaft Auto. Während mir kleine, zarte asiatische Hände in penibler Art und Weise die Hornhaut von den Füßen hobelten, musste sich Chris ja irgendwie die Zeit vertreiben und fand sich in einem Autozubehör-Shop wieder.
Das Resultat sehen wir hier:
Nach kurzer Burger-Pause bei Checkers ging es weiter zum Staatenhopping.
Zuerst durch Mississippi:
Geradezu nach Louisiana:
Nun sind wir in New Orleans oder N´awlins, wie man mit dem schwer zu verstehendem Südstaatenakzent sagen würde.
Die Stadt versprüht eine Mischung aus Vive la France, karibischem Flair und nostaligischer Südstaatenmusik. Auf der Partymeile Bourbon Street im French Quarter zeigt man für glitzernd-schillernde Plastikketten auch gerne mal nackte Haut (nicht nur zum alljährlichen Mardi Gras). Wer die meisten Plastikketten trägt, ist der Held der Straße. Wir haben uns wirklich bemüht:
Nicht zu verachten, die kreolische Küche - so steht es zumindest in zahlreichen Reiseführern.Von Gumbo (dunkelbraune Suppe in schleimiger Konsistenz mit Reis und Shrimps) und Jambalaya (kreolische Möchtegern-Paella) müssen wir leider abraten, damit kann man den vewöhnten europäischen Gaumen nicht überzeugen. Aber es gab auch kulinarische Lichtblicke: Erst mit ihnen gekuschelt, dann verspeist: Ja, wir haben auch Alligatorfleisch probiert - in leckerer Panade frittiert, sieht das dann so aus und schmeckt wie eine Mischung aus zartem Hühnchen und Fisch, yummmi:
See you later alligator, die Coastrocker.
Montag, 31. Januar 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Sweet Home Alabama
Es musste der Tag kommen, an dem wir "links" abbiegen. Wir haben Florida verlassen und haben den Weg entlang der Golfküste nach Alabama zurückgelegt. Die Ölkatastrophe war deutlich spürbar - viele verlassene Gebäude, heruntergekommene Fischrestaurants und schliesslich auf Werbetafeln, bei denen die Lawyers um Kläger für Ihre Sammelklagen gegen BP werben.
Zuvor aber waren wir einen Tag lang gefangen in Orlando - Ausgangssperre wegen eines Tornados, der dort wütete...(halb so wild). Am folgenden Tag, bei prallem Sonnenschein, waren wir, wie versprochen, auf dem Weg zum Mond: Für 41 Dollar bekommt man eine abgemagerte Version des Europaparks in Nasakostümen - die wirklich interessanten Dinge sind nicht zugänglich :( Sehr enttäuschend - der Simulator! Diese negative Erfahrung trifft einem natürlich besonders hart, wenn der Berufswunsch während der Kindheit Astronaut war...dementsprechend gab es bei diesem Ausflug ein langes Gesicht - guess who ;)
Weiter ging es dann nach Tallahassee, Floridas Hauptstadt.Sehr hübsche Studenten-Stadt in den Wäldern.Und wir wurden sogar zum Essen eingeladen, wo gibt es denn sowas? Bei Chipotle in Tallahassee! "Is it your first time?" "Yes" "It´s on the house". Waasss? Danke! Frisch gestärkt sind wir dann weiter gedüst nach Mobile, Alabama.
See you, die Coastrocker
Zuvor aber waren wir einen Tag lang gefangen in Orlando - Ausgangssperre wegen eines Tornados, der dort wütete...(halb so wild). Am folgenden Tag, bei prallem Sonnenschein, waren wir, wie versprochen, auf dem Weg zum Mond: Für 41 Dollar bekommt man eine abgemagerte Version des Europaparks in Nasakostümen - die wirklich interessanten Dinge sind nicht zugänglich :( Sehr enttäuschend - der Simulator! Diese negative Erfahrung trifft einem natürlich besonders hart, wenn der Berufswunsch während der Kindheit Astronaut war...dementsprechend gab es bei diesem Ausflug ein langes Gesicht - guess who ;)
Weiter ging es dann nach Tallahassee, Floridas Hauptstadt.Sehr hübsche Studenten-Stadt in den Wäldern.Und wir wurden sogar zum Essen eingeladen, wo gibt es denn sowas? Bei Chipotle in Tallahassee! "Is it your first time?" "Yes" "It´s on the house". Waasss? Danke! Frisch gestärkt sind wir dann weiter gedüst nach Mobile, Alabama.
See you, die Coastrocker
Montag, 24. Januar 2011
Von Alligatoren und Schlangen...zu Gates und Trump
Mittlerweile haben wir Miami verlassen. Aber nicht ohne einen Abstecher nach Key West. Den suedlichsten Punkt der USA erreicht man durch das Ueberqueren von 44 Inseln (ueber 42 Bruecken musst du gehen, danke Peter), insgesamt etwa 130 Meilen in den Ozean hinaus.
Ganz grosses Kino gibt man sich in der Alligator Farm. Highlight dieses Erlebnisparks - man darf wirklich nach Lust und Laune alles antatschen. So befummelten wir Schlangen und Alligatoren, als waeren es zahme Haustiere.
Ich hab meine Schlangenphobie besiegt!!!
Mit dem Airboat durch die Suempfe durfte dabei nicht fehlen. Und nun sitzen wir hier im noblen Naples (Westkueste Florida), an der sogenannten Goldkueste - hier residieren u.a. Microsoft-Erfinder Bill Gates und Immobilienmogul Donald Trump, der sich, nebenbei erwaehnt, zum Ziel gesetzt hat, demnaechst fuer die amerikanische Praesidentschaftswahl zu kandidieren (er waer ja nicht der Erste mit deutschen Wurzeln; Eisenhower, Obama,...). Morgen gehts durch das Hinterland ueber Orangenplantagen nach Orlando. Chris hat sich ein Scharfschuetzengewehr aka Sniper besorgt, um damit Mickey Mouse und Donald Duck im Disneyland zu jagen, waehrend ich im Space Shuttle zum Mond fliege. La le lu.
Guds Naechdl, die Coastrocker
Dort angekommen schreit der Durschschnittsamerikaner nach motorisiertem Wassersport: In unserem Fall Jetski, yeah. Mit unserem Guide Ben, dessen Leidenschaft fuer Marijuana ins Gesicht geschrieben war, umrundeten wir Key West und rauschten dabei mit 55 Meilen pro h ueber die Wellen des Atlantik und die glatten Wogen des Golfes von Mexiko.
Kurz darauf verliessen wir Key West auch schon wieder in Richtung Everglades Nationalpark. Ich hab meine Schlangenphobie besiegt!!!
Mit dem Airboat durch die Suempfe durfte dabei nicht fehlen. Und nun sitzen wir hier im noblen Naples (Westkueste Florida), an der sogenannten Goldkueste - hier residieren u.a. Microsoft-Erfinder Bill Gates und Immobilienmogul Donald Trump, der sich, nebenbei erwaehnt, zum Ziel gesetzt hat, demnaechst fuer die amerikanische Praesidentschaftswahl zu kandidieren (er waer ja nicht der Erste mit deutschen Wurzeln; Eisenhower, Obama,...). Morgen gehts durch das Hinterland ueber Orangenplantagen nach Orlando. Chris hat sich ein Scharfschuetzengewehr aka Sniper besorgt, um damit Mickey Mouse und Donald Duck im Disneyland zu jagen, waehrend ich im Space Shuttle zum Mond fliege. La le lu.
Guds Naechdl, die Coastrocker
Mittwoch, 19. Januar 2011
Coastrocker landed...
es ist soweit - der erste Eintrag aus Miami! In Kürze: Gelandet, nach Immigration-Schikane eingereist und dann der Hammer, ne kein Hummer, aber fast: Upgrade bei unserem Mietwagen. Und unseren neuen Freund und Begleiter "Chevy Tahoe" dürfen wir euch natürlich nicht vorenthalten.Ansonsten was ging heut so? Guten-Morgen-Jogging am Strand, mouthwatering Bagel-Frühstück, Daiquiri schlürfen am Ocean Drive und Chillen am Coconut Grove. Alles wunderbar bei feuchtwarmem Tropenklima. Floribische Grüße!
Mittwoch, 12. Januar 2011
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